​Einführung: Strategien der beruflichen Reha

      ​Einführung: Strategien der beruflichen Reha

      Gelingender „Return to Work“ stellt eine enorme Ressource für Unternehmen dar und eröffnet zudem den Beschäftigten die Chance auf die Gestaltung einer dauerhaften und befriedigenden Arbeits- und Berufsbiografie. Dazu notwendige Strategien der Rehabilitation sind u. a. durch das BTHG und andere Gesetze erweitert worden; sie zielen sowohl auf das Individuum als auch auf die betrieblichen Kontextfaktoren und damit auf die Funktionsfähigkeit im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF).

      Die Online-Diskussion „Strategien der beruflichen Reha“ knüpft an das DVfR-Symposium „Arbeitsmedizin und Rehabilitation – Wege zur Teilhabe im Arbeitsleben“ an, das am 8. März 2018 im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) in München stattfand. Im Focus der Fachveranstaltung standen die folgenden Themengebiete:
      • Aktuelle Handlungsfelder der Arbeitsmedizin und der Rehabilitation
      • Digitalisierung der Arbeitswelt als Herausforderung der Arbeitsmedizin
      • Internationale Entwicklungen
      • Betriebliche Perspektiven.
      Der dreiwöchige Fachaustausch bietet Raum, offene Fragen aus dem Symposium aufzugreifen oder neue Impulse in die Diskussion einzubringen. Er wird von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Rechts- und Sozialwissenschaften, Sozialmedizin und Begutachtung, Psychologie und Rehabilitationsmedizin begleitet, einschließlich Mitwirkenden des Symposiums.

      Mitwirkende Expertinnen und Experten
      • Oliver Assmus, Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund), Berlin
      • Prof. Dr. Nico Dragano, Universitätsklinikum Düsseldorf
      • Walter Krug, Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW), Berlin
      • Prof. Dr. Katja Nebe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
      • Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Landesarzt für Körperbehinderte, Sozialmedizinexperte, Bad Kreuznach
      • Dr. Joachim Stork, ehem. AUDI AG, Ingolstadt
      Ziel des Austauschs ist eine fruchtbare Verknüpfung von reha-rechtlichen Perspektiven mit Erfahrungen aus der Praxis für einen gelingenden „Return to Work“-Prozess. Hierzu sind Meinungsbeiträge ebenso willkommen wie Nachfragen oder Erfahrungsberichte. Der Diskussionsverlauf wird später in einem Fachbeitrag zusammengefasst.

      Weiterführende Informationen zum Thema
      Das Redaktions- und Moderationsteam von www.reha-recht.de und "Fragen - Meinungen - Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht" ist erreichbar unter info@reha-recht.de