Wie kann ein Stufenplan bei Teilzeittätigkeit bzw. wechselnden Einsatzzeiten gestaltet werden (z.B. unregelmäßig verteilter Dienst bei Krankenschwestern, Schichtarbeit)?

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      Wie kann ein Stufenplan bei Teilzeittätigkeit bzw. wechselnden Einsatzzeiten gestaltet werden (z.B. unregelmäßig verteilter Dienst bei Krankenschwestern, Schichtarbeit)?

      Ergänzung(en) aus der Fragensammlung:
      Anmerkung der Moderation: Für die Klärung dieser Frage haben 16 User auf der Umfrageplattform Tricider gestimmt.
      Das Redaktions- und Moderationsteam von www.reha-recht.de und "Fragen - Meinungen - Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht" ist erreichbar unter info@reha-recht.de
      Bei Teilzeittätigkeit ist zu beachten, dass die zeitlichen Stufen unterhalb der vereinbarten regulären Arbeitszeit liegen, nicht aber unter 2 Std. täglich. Arbeitszeiten können sich je nach Tätigkeitsfeld sehr unterschiedlich auf eine Arbeitswoche verteilen. Verteilen sich beispielweise 20 Wochenstunden auf 3, 4 oder 5 Arbeitstage, ist das bei der Stufenplanung entsprechend zu berücksichtigen. Bei unregelmäßigen Diensten könnten beispielsweise für den Zeitraum der StW mit dem Arbeitgeber zunächst täglich geregelte Arbeitszeiten vereinbart werden. Ein solches Modell wäre auch bei Schichtarbeit denkbar / zu empfehlen. Der Arbeitnehmer wird zunächst nur in einer Schicht (Früh, Tag oder Spät etc.) eingesetzt. Bei Arbeitnehmern mit einer psychischen Erkrankung wäre die Herausnahme aus dem Schichtwechsel ggf. dringend anzuraten. Möglicher Nachteil: Im turnusmäßigen Schichtwechsel wird der Mitarbeiter voraussichtlich immer mit andern Kollegen und Vorgesetzten zusammenarbeiten.
      Arbeitgeber müssen und sollten den betroffenen Arbeitnehmer während der StW nicht sofort bedarfsdeckend (den Stundenumfang entsprechend) einplanen, „die StW ist ein Rechtsverhältnis eigener Art. Sie ist kein Arbeitsverhältnis“ (DVfR)!

      Die zuständigen Personen in der Planung und Umsetzung der StW sind im Diskussionsforum bereits an vielen anderen Stellen genannt worden...!

      Vieles ist möglich wenn die Bereitschaft zur Eingliederung bei den Beteiligten am Prozess gegeben ist. Wenn dies aber nicht der Fall ist, können schwerbehinderte Arbeitnehmer/innen (Grad der Behinderung -GdB- 50 oder höher) oder diesen gleichgestellte Personen (GdB 30 od. 40) Beratung und Unterstützung bei den Fachberatern/innen der Integrationsfachdienste (IFD) erhalten. Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme zu den IFD´s ist immer anzuraten, um mit entsprechendem Vorlauf Eingliederungsprozesse unterstützend zu begleiten.
      Hier der Internetlink zu den IFD´s:
      integrationsaemter.de/Integrat…dienst/501c222/index.html
      und Suche des konkreten IFD vor Ort: integrationsaemter.de/ifd/88c/index.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von D. Jansohn ()