Gibt es bereits Erfahrungen bei der Umsetzung bzw. Erprobung eines Check Ü45, einer berufsbezogenen Gesundheitsuntersuchung durch den Rentenversicherer?

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      Das Flexirentengesetz sieht vor, dass Screeninguntersuchungen für Menschen über 45 Jahre zur Identifizierung berufsbezogener Teilhabestörungen in Modellprojekten erprobt werden. Dazu wird ein Screening-Fragebogen eingesetzt, mit dem unterschieden werden soll: kein Bedarf an Teilhabeleistungen oder Präventionsbedarf oder Reha-Bedarf. Gleichzeitig werden unterschiedliche Zugangswege erprobt:
      - Haus- bzw. Fachärzte
      - Werks- und Betriebsärzte
      - Anschreiben der Versicherten, gesteuert über Routinedaten der Rentenversicherung
      - Kontakt im Rahmen der Renteninformation
      - postalische Einladung zur Internettestung oder zu einer individuellen ärztlichen Untersuchung.
      Die Modellprojekte beginnen 2019 und werden insgesamt evaluiert, um entscheiden zu können, welche Form des Ü45-Check sich bewährt und verstetigt werden soll.
      Dr. Rolf Buschmann-Steinhage
      Wiesbaden
      E-Mail: buschmann-steinhage@t-online.de