schneeminsch

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  • schneeminsch -

    Nach aktuellen Statistiken scheidet jeder zweite Erwerbstätige vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus; jeder siebte davon aufgrund von Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Schwerbehinderung. Dabei gilt im Sozialrecht der Grundsatz „Prävention und Reha vor Rente“: Gesetzlich Versicherte sollen bei einer Krankheit oder (im Vorfeld) einer Behinderung Vorsorge- und Reha-Maßnahmen erhalten, damit sie länger erwerbsfähig bleiben können. Erst wenn solche Maßnahmen nicht mehr helfen, ist eine Frührente angezeigt.

    Diese Statistik gibt (möglicherweise gezielt??) keinerlei Auskunft über die Einzelschicksale, die zur Berufsunfähigkeit führen! In signifikant zahlreichen Fällen führt Mobbing am Arbeitsplatz, Zeit- und Kettenarbeitsverträge oder eine unzumutbare Mehrbelastung zum GRIFF ZUR NOTBREMSE...

    Nachgerade zynisch kommt dann die Verbotsregelung des Rententrägers hinsichtlich allen Formen von Selbständigkeit und honorar-vertraglichen Arbeitsverhältnissen... für die meisten Wiedereinsteiger der Berufsgattungen Bildung, Kunst, Musik & Kultur der endgültige Knockout!!

    Ebenfalls entmutigend für einen beruflichen Relaunch die Kannibalisierungs-Rituale der Sozialgesetzgebung bei Hinzuverdiensten (von 500€ bleiben gerade mal 150€ bei Grundsicherungs-ergänzten Frührentnern)... Auf der anderen Seite ist der Hinzuverdienst auf 400€ gedeckelt!... Ausgrenzung mit System!?