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    • Offizieller Beitrag

    Der Hund als Hilfsmittel und Assistent: Beschaffung und Nutzung eines Assistenzhundes aus rechtlicher Sicht

    Assistenzhunde sind für viele Menschen mit Behinderungen unverzichtbare Begleiter im Alltag. Sie sind speziell ausgebildet, um Menschen mit Sinnes- oder motori­schen Beeinträchtigungen, mit Diabetes oder Asthma zu unterstützen. Doch wie ist der Weg zum eigenen Assistenzhund und welche Herausforderungen bestehen? Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und die Universität Kassel laden vom 23. Juni bis zum 14. Juli 2026 alle fachlich und persönlich Interessierten ein, sich online mit einem Team aus Expertinnen und Experten über rechtliche und praktische Fragen u. a. zur Förderung und Anerkennung eines Assistenzhundes auszutauschen.

    Für Menschen mit Behinderungen können Assistenzhunde eine wichtige Rolle bei der Ver­wirklichung eines selbstbestimmten und selbstständigen Lebens spielen. Hier können sich für die Betroffenen zwei grundlegende Fragen stellen: Erstens: Werden die Kosten für Anschaffung und Unterhalt eines Assistenzhundes übernommen? Zweitens: Dürfen Menschen ihren Assistenzhund überallhin mitnehmen, oder kann ihnen der Zutritt etwa zu einer Arztpraxis oder zum Arbeitsplatz verweigert werden? Die Online-Diskussion nimmt aktuelle Herausforderungen, Unklarheiten und Problemlagen in den Blick. Berücksichtigt werden dabei insbesondere jüngste Entwicklungen in Rechtsprechung, Verwaltung und Gesetzgebung. Dazu zählen etwa die neuen Regelungen zur Zertifizierung von Assistenz­hunden im geänderten Behindertengleichstellungsgesetz (BGG).

    Folgende Expertinnen und Experten begleiten die Online-Diskussion:

    • Luca Barrett, Assistenzhundtrainerin und Assistenzhundpartnerin, Deutsches Assistenzhunde-Zentrum
    • Judith Bartels, Assistenzhunde-Kompetenzzentrum, und Thomas Hansen, Associata e. V.
    • Dr. Nikola Ornig und Mara Bartling, Studienteam zur Assistenzhundstudie, Kienbaum Consultants International GmbH
    • Dr. iur. Alex Tietz, Rechtsanwalt

    Die Diskussion ist Teil des Projekts „Mit Vielfalt zum inklusiven Arbeitsmarkt – Aufgaben für das Reha- und Teilhaberecht“ (VinkA), das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert wird.

    Wesentliche Aspekte der Diskussion werden im Anschluss zu einem Fachbeitrag zusammengefasst und unter http://www.reha-recht.de/ veröffentlicht.

    Hinweise zum Ablauf der Diskussion

    Weitere Informationen:

    Im Podcast "Recht auf Teilhabe" führten die Projektpartner beim ZSH ein Interview mit dem Juristen Alexander Tietz über den Assistenzhund als Hilfsmittel zur Teilhabesicherung von Menschen mit Behinderungen: Zur Podcast-Folge 2: Der Assistenzhund