Letzte Aktivitäten

Team hat das Thema Ende der Diskussion zu Assistenzhunden gestartet.

Die Online-Diskussion "Der Hund als Hilfsmittel und Assistent" ist nun beendet. Der Austausch ging sehr in die Tiefe und brachte interessante Details zur Sprache. Wir danken unserem Team aus Expertinnen und Experten sowie den teilnehmenden Forenmitgliedern für ihre Beiträge. Wir werden nun die wichtigsten Aspekte zusammenfassen und demnächst als Fachbeitrag unter https://www.reha-recht.de veröffentlichen. Die Diskussion können Sie weiterhin nachlesen unter: Der Hund als Hilfsmittel und…
14. Juli 2026 um 16:07

j.augustin hat eine Antwort im Thema Zutrittsrecht für Assistenzhunde verfasst.

Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland: Ein großes Problem ist immer noch, dass in den Läden und teilweise auch in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden und auch in Praxen und Krankenhäusern zu wenig bekannt ist, welche Rechte Assistenzhunde haben an Zutritt, wie sie sozusagen von anderen Hunden, wie Therapie-, Schul- oder Begleithunden unterschieden werden, wo die Zugangsrechte ja erheblich abweichen. Assistenzhundeführer müssen leider oft immer wieder erklären und gar um die…
12. Juli 2026 um 08:31

Aline hat eine Antwort im Thema Ein Hund von der Eingliederungshilfe verfasst.

Danke für die ausführliche Darstellung. Gerade daran wird für mich allerdings auch sichtbar, wie problematisch das derzeitige Verfahren ist. Eine individuelle Prüfung des Bedarfs finde ich völlig richtig. Problematisch wird sie dort, wo „individuell“ praktisch bedeutet, dass der behinderte Mensch selbst ein ganzes Netzwerk aus Ärzten, Therapeuten, Ausbildungsstätte, Beratungsstellen und möglichst noch einem Sozialrechtsanwalt koordinieren muss, um überhaupt eine realistische Chance zu haben.…
10. Juli 2026 um 23:22

Judith Bartels hat eine Antwort im Thema Ein Hund von der Eingliederungshilfe verfasst.

Guten Tag Frau Erhardt, ich möchte die ausführliche Darstellung im Beitrag von Kienbaum-Studienteams ausdrücklich unterstreichen. Es sind eben nicht die wenigen ärztlichen Worte, die zu einem möglicherweise positiven Ergebnis eines Antrags auf Kostenübernahme durch die Eingliederungshilfe führen können. Sondern es bedarf einer konzertierten Anstrengung des Menschen, der sich einen Assistenzhund wünscht und dem/der behandelnden Arzt/Ärztin evtl. eingebundenen Fachärzten (Neurologe, Psychiater…
10. Juli 2026 um 13:15

Aline hat eine Antwort im Thema Assistenzhundeprüfung verfasst.

Vielen Dank, das ist sehr hilfreich. Wenn man Österreich nur grob proportional zur Bevölkerungsgröße hochrechnet, käme man für Deutschland nicht auf etwa 170 Prüfungen pro Jahr, sondern eher in eine Größenordnung um 1.000 Prüfungen jährlich. Selbst wenn man die 8 nichtösterreichischen Prüfungen herausrechnet, läge man noch ungefähr in diesem Bereich. Mir ist klar, dass man Österreich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen kann. Aber die Differenz ist so groß, dass sie für mich…
8. Juli 2026 um 21:35

Team hat eine Antwort im Thema Wann ist der Hund ein Hilfsmittel? verfasst.

Als Ergänzung möchten wir noch auf unseren Podcast "Recht auf Teilhabe" hinweisen. Dort haben unsere Projektpartner vor einiger Zeit mit Alexander Tietz über den Assistenzhund als Hilfsmittel zur Teilhabesicherung von Menschen mit Behinderungen gesprochen. Sie stellen in der Podcast-Folge gesetzliche Regelungen zum Assistenzhund und dem Zugang zu öffentlichen und privaten Gebäuden oder zum Arbeitsplatz vor. Auch Fragen der Zumutbarkeit und des Rechtsschutzes kommen zur Sprache. Zur…
8. Juli 2026 um 15:56

Gloria Petrovics hat eine Antwort im Thema Assistenzhundeprüfung verfasst.

Hallo Alina, Du hast nach unseren Zahlen gefragt. Mag. Weissenbacher,der Leiter der österreichischen Prüf- und Koordinierungsstelle hat sie mir nun geschickt: Wir hatten im letzten Jahr 119 Prüfungen, davon 8 Nichtösterreicher. Davon waren 45 Qualitätsprüfungen und 74 Teamprüfungen. Das Prüfteam besteht aus 15 Kynologischen Sachverständigen, 13 Sachverständigen mit Assistenzhund (Behindertensachverständige). Somit entfallen auf jeden KynSV 8 Prüfungen und auf jeden AH-SV 9 Prüfungen.
8. Juli 2026 um 09:31

Luca Barrett hat eine Antwort im Thema Mit dem Assistenzhund am Arbeitsplatz verfasst.

Kindertagesstätte, Schule und Hochschule Ergänzend möchte ich noch einen Aspekt ansprechen, der uns in der Verbandsarbeit regelmäßig begegnet und zu dem mich insbesondere eine juristische Einordnung interessieren würde. Viele Assistenzhundetrainer begleiten Assistenzhunde-Teams nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch bei der schrittweisen Integration eines Assistenzhundes in Bildungseinrichtungen, von der Kindertagesstätte über die Schule bis hin zur Hochschule. Aus der Praxis wissen wir,…
6. Juli 2026 um 19:30

Luca Barrett hat eine Antwort im Thema Mit dem Assistenzhund am Arbeitsplatz verfasst.

Die rechtlichen Fragen zum Arbeitsleben können die juristischen Expertinnen und Experten fundierter beantworten. Ich möchte deshalb gerne auf den zweiten Teil der Impulsfrage eingehen und einige praktische Erfahrungen aus unserer Verbandsarbeit teilen, die zu einer guten Akzeptanz eines Assistenzhundes im Betrieb beitragen. Nach unserer Erfahrung entsteht Akzeptanz vor allem dann, wenn alle Beteiligten gut vorbereitet werden und offen miteinander kommunizieren. 1. Frühzeitig Erwartungen und…
6. Juli 2026 um 19:27

Luca Barrett hat eine Antwort im Thema Zutrittsrecht für Assistenzhunde verfasst.

[…] Hallo Herr Varga, zu den rechtlichen Fragen (Nachweise, Hausrecht, Betriebsvereinbarungen etc.) können sich die juristischen Experten sicherlich fundierter äußern. Ich möchte jedoch gerne einen praktischen Aspekt aus Sicht einer Assistenzhundetrainerin und Assistenzhundepartnerin ergänzen, der im Arbeitsalltag mit Sicherheitsdiensten vielleicht hilfreich sein kann. Aus meiner Sicht ist es vollkommen verständlich und auch sinnvoll, dass Sicherheitsdienste bei besonders sensiblen…
6. Juli 2026 um 17:31

Remus Varga hat eine Antwort im Thema Zutrittsrecht für Assistenzhunde verfasst.

Guten Tag, der bisherige Diskussionsverlauf hat die allgemeinen Zutrittsrechte nach § 12e BGG sehr gut beleuchtet. Mich interessiert nun die betriebliche Umsetzungsperspektive: wie sollte ein privates Unternehmen (mit Campus-Struktur und eigenem Sicherheitsdienst) intern vorgehen, um das Zutrittsrecht für Assistenzhunde rechtssicher umzusetzen? Konkret: Welche Nachweise darf/muss der Sicherheitsdienst verlangen – und welche nicht (vgl. § 26 AHundV)? Wie verhält sich das Hausrecht des…
6. Juli 2026 um 12:56

Gloria Petrovics hat eine Antwort im Thema Assistenzhundeprüfung verfasst.

Hallo Thomas, “überwiegend einig” charakterisiert die Lage natürlich vollkommen, weil wir damals nicht in diese vorbereitenden Workshops zum Teilhabestärkungsgesetz in 2020/2021 eingebunden waren - zum letzten Mal waren wir am 25. Oktober 2019 in Berlin dabei und hatten damals bei der Aussage von Frau Warda von den Pfotenpiloten: "das Ganze sollte nicht so zentralisiert werden" ein komisches Gefühl. Wir konnten daher unsere Bedenken, die wir aufgrund langjähriger Erfahrungen bei der…
6. Juli 2026 um 11:15

Aline hat eine Antwort im Thema Assistenzhundeprüfung verfasst.

Danke, den Punkt mit der Transparenz vor Beginn der Ausbildung finde ich wichtig. Ich frage mich nur, ob Transparenz und formelle Zugangsbeschränkung zwingend dasselbe sein müssen. Für Betroffene, die selbst wenig Fachkenntnis haben oder auf Beratung angewiesen sind, wäre ein Gütesiegel, ein transparentes Register oder eine freiwillige Zertifizierung von Ausbildungsstätten und Trainerinnen und Trainern sicher sehr hilfreich. Dann könnte man sich gezielt an Anbieter halten, deren Qualität nach…
5. Juli 2026 um 19:38

Thomas Hansen Associata e.V. hat eine Antwort im Thema Assistenzhundeprüfung verfasst.

Bei der sehr spannenden Diskussion um die Form und Sinnhaftigkeit einer formellen Zulassung einer AH-Ausbildungsstätte fehlt mir ein Aspekt: Wir waren uns in den vorbereitenden Workshops zum Teilhabestärkungsgesetz in 2020/2021 glaube ich überwiegend einig, dass für die Betroffenen und sie finanziell und beratend unterstützenden Organisationen wichtig ist, bereits vor Beginn der Ausbildung bei der Suche nach der am besten geeigneten Ausbildungsstätte die höchstmögliche Transparenz über deren…
5. Juli 2026 um 16:38

Team hat das Thema Mit dem Assistenzhund am Arbeitsplatz gestartet.

Welche Rechte haben Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaften im Arbeitsleben? Was kann getan werden, um die Akzeptanz eines Assistenzhundes in einem Betrieb zu unterstützen? (Dies sind Impulsfragen des Teams.)
3. Juli 2026 um 09:46

KirstenEhrhardt hat eine Antwort im Thema Ein Hund von der Eingliederungshilfe verfasst.

Guten Morgen, das war in Teilen eine sehr interessante Diskussion hier. Für mein Thema EGH hat sie mich allerdings nur wenig vorangebracht. Wie kann der Hund als "erforderlich" und letztlich alternativlos begründet werden? Reichen da wirklich ein paar ärztliche Worte? Wohl kaum. Das wurde oben ja auch schon thematisiert. Ist er "geeignet" und "wirtschaftlich"? Eine personelle Asssistenz für soziale Teilhabe stundenweise, so argumentieren EGHn, ist auch geeignet und wirtschaftlicher, weil…
3. Juli 2026 um 06:56

Aline hat eine Antwort im Thema Assistenzhundeprüfung verfasst.

Das österreichische Modell wirkt auf mich an dieser Stelle sehr nachvollziehbar. Wenn ich es richtig verstehe, bleibt der Zugang zur Ausbildung dort offener, weil nicht alles von einer formalen Zertifizierung der Ausbildungsstätte abhängt. Gleichzeitig gibt es aber trotzdem eine klare Qualitätskontrolle: erst die Qualitätsprüfung des Hundes mit Trainerin oder Trainer und später die Prüfung der Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft. Das erscheint mir sehr vernünftig, weil kleine…
2. Juli 2026 um 21:53

Gloria Petrovics hat eine Antwort im Thema Assistenzhundeprüfung verfasst.

Nachdem die Studie sehr lang und gründlich ist, ist sie kaum in einem Schwung durchzulesen und dient mir vor allem als Nachschlagewerk. Etwas ist mir jetzt dabei aufgefallen: bei der Tabelle auf Seite 38 (Vergleich Deutschland - Österreich) wird unter "Qualitätskontrolle der Ausbildungsstätten" für Österreich angegeben: Team-Prüfungen („Endproduktkontrolle“) und Kontrolle von tierschutzqualifizierten Trainerinnen und Trainern (auf Beschwerde, Hinweis). Das stimmt natürlich. Andererseits -…
2. Juli 2026 um 15:28

Gloria Petrovics hat eine Antwort im Thema Assistenzhundeprüfung verfasst.

Wir haben in Österreich irgendetwas über 500 Teams im Einsatz, Deutschland ist nicht ganz 10 mal so groß und der Bedarf sollte daher auch insgesamt um die 5000 Assistenzhunde sein. Die Blindenführhunde bewegen sich bei seit Jahrzehnten um die 100-120, Servicehunde für Mobilität ebenfalls in dem Bereich und der Rest sind alle anderen, bei uns Signalhunde genannt, bei euch sind sie noch aufgeschlüsselt in mehrere Gruppen - bei diesen Tendenz eher steigend. Von der Qualität her müssen…
1. Juli 2026 um 15:53