Beiträge von Team

    Ein Team aus Expertinnen und Experten steht bereit, wenn es vom 1. bis 21. Juni um die Beratung zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben geht. Was macht gute Beratung zu diesem Thema aus? Welche Angebote gibt es? Wie sind die Erfahrungen damit?


    Wir freuen uns darauf, die Beratungslandschaft in einer interaktiven Diskussion zu beleuchten und sind gespannt, welche Impulse, guten Beispiele oder Fragen in den Austausch eingebracht werden. Diskutieren Sie mit!


    Zur Diskussion

    Diskussionszeitraum: 1. bis 21. Juni 2023


    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am öffentlichen Austausch "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in der Beratung" zu beteiligen.

    • Ein Kreis aus Expertinnen und Experten begleitet die Diskussion fachlich (s. „Mehr zum Thema“).
    • Interessierte können ihre eigenen Fragen einreichen und auf Beiträge anderer Diskussionsteilnehmender antworten. Dazu sind eine kostenfreie Registrierung als Forenmitglied und eine Anmeldung notwendig.
    • Nach der Anmeldung können Nutzerinnen und Nutzer mit dem Button "Neues Thema" eigene Fragen einreichen. Zu jedem Thema gibt es einen Button "Antworten", mit dem auf den Beitrag reagiert werden kann.
    • Die Beiträge sind grundsätzlich öffentlich und können von allen Seitenbesuchern gelesen werden.
    • Wir bitten alle Beteiligten, gut verständlich zu schreiben, Fachbegriffe zu erläutern und weiterführende Links lediglich als Zusatz einzusetzen. Die Kernaussage sollte im entsprechenden Beitrag enthalten sein.
    • Im Anschluss an die aktive Diskussionsphase wird der Diskussionsverlauf zusammengefasst und als Fachbeitrag unter www.reha-recht.de veröffentlicht.
    • Die Diskussion bleibt auch nach dem Diskussionszeitraum öffentlich nachlesbar.

    Weitere Informationen finden Sie unter Über das Forum (FAQ). Für den Austausch außerhalb moderierter Diskussionen ist Ihr Reha-Thema durchgängig für neue Beiträge von registrierten Forennutzerinnen und -nutzern geöffnet. Sollten Sie auf Probleme mit der Registrierung oder der Anmeldung stoßen oder uns Anregungen mitteilen wollen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@reha-recht.de.

    Für Menschen mit Behinderungen eröffnet sich in Deutschland eine ganze Band­breite an Beratungsangeboten, wenn es um die Leistungen zur Teilhabe am Arbeits­leben geht. Aber wie muss eine gute Beratung aussehen? Welche Fragen und Erwartungen haben Ratsuchende? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der jewei­ligen Angebote? Gemeinsam laden die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihre wissen­schaftliche Kooperationspartnerin an der Humboldt-Universität zu Berlin vom 1. bis 21. Juni 2023 zu einem interaktiven Austausch ein.


    Um mehr über die Beratungslandschaft, wesentliche Beratungsthemen oder die Qualifizierung und Vernetzung der Beratenden zu erfahren, haben die Veranstaltenden Vertreterinnen und Vertreter der unter­schied­lichen Beratungsangebote zu einem dreiwöchigen Austausch im interaktiven Forum „Fragen – Meinungen – Antworten Rehabilitations- und Teilhaberecht“ eingeladen. Diese informieren dort über ihre Beratungspraxis und nehmen Stellung zu Fragen oder Erfahrungen der Diskussions­teilnehmenden. Ziel ist es, Handlungsbedarfe zu erkennen und Lösungen sowie „best-practice“-Beispiele im Sinne einer guten Qualität der Beratung, verbesserter Zugänglichkeit oder optimierter Abläufe aufzuzeigen.


    Folgende Expertinnen und Experten begleiten die Online-Diskussion fachlich:

    • Manfred Becker, ehem. IFD Köln;
    • Andreas Bieringer, Frédérique Chaudière und Ute Spitzbarth, Deutsche Rentenversicherung Bund ("DRV Bund Rehaberatungsdienst")
    • Kirsten Ehrhardt, EUTB - Heidelberger Selbsthilfebüro;
    • Helmut Greiner, Schwerbehindertenvertretung Volkswagen AG
    • Jeanette Oechsl, Social Impact gGmbH (enterability);
    • Dagmar Piontkowsky und Sylvia Rischer, EUTB - Freier Betreuungsverein Teltow-Fläming e.V.;
    • Dr. Dieter Schartmann, Landschaftsverband Rheinland.

    Federführung:


    Prof. Dr. Gudrun Wansing von der Humboldt-Universität zu Berlin

    Team: Lea Mattern; Dr. Tonia Rambausek-Haß


    Weitere Hinweise zum Ablauf der Diskussion

    Prof. Dr. Klaus-Dieter Thomann sandte folgenden Beitrag zu dieser Diskussion:

    Auf ihrem 65. Treffen am 11. und 12. Mai 2023 in Bad Nauheim haben die Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen und die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) die „Bad Nauheimer Erklärung“ verabschiedet. Hierin heißt es in der Präambel:

    „Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Artikel 25 (Gesundheit) dazu verpflichtet, das „erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ohne Diskriminierung aufgrund von Behinderung“ zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass der Zugang zur allgemeinen Gesundheitsversorgung inklusiv und barrierefrei gestaltet sein muss und Angebote bereitgestellt werden, die „Menschen mit Behinderungen speziell wegen ihrer Behinderung“ benötigen. Weiterhin hat sich Deutschland mit Artikel 26 (Habilitation und Rehabilitation) verpflichtet, die Zugänge zu medizinischer Rehabilitation mit dem Ziel zu gewährleisten, Menschen mit Behinderungen ein Höchstmaß an Unabhängigkeit sowie umfassende körperliche, geistige, soziale und berufliche Fähigkeiten zu ermöglichen. Dies gilt auch für geflüchtete Menschen.“

    In dem Abschnitt „Zugang zum Gesundheits- und Rehabilitationssystem“ präzisieren die Behindertenbeauftragen die Forderung an barrierefreie Arzt und Therapiepraxen:

    „In Deutschland gibt es z.B. rund 200.000 Arzt- und Therapiepraxen. Doch über 80 Prozent davon sind für Menschen mit Behinderungen nicht oder nur eingeschränkt zugänglich und nutzbar. Die Beauftragten fordern daher: „… die Einführung einer über die bereits bestehenden rechtlichen Vorgaben hinausgehende gesetzliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit in allen Arzt- und Therapiepraxen in dieser Legislaturperiode. Die Schaffung barrierefreier Strukturen muss bei Neuzulassung, Übernahmen und Umbau verpflichtend sein sowie flankierend von Bund und Ländern gefördert werden.“

    Möglichkeiten und Schwierigkeiten der barrierefreien Anpassung einer Praxis: Ein Beispiel

    Die Forderungen sind gerechtfertigt, jedoch im Einzelfall nicht einfach umzusetzen. Viele Praxen befinden sich in Wohnhäusern oder Gebäuden, die nicht barrierefrei sind. Die Möglichkeiten und Schwierigkeiten der barrierefreien Anpassung einer Praxis können am Beispiel einer sozialmedizinischen Untersuchungsstelle In Frankfurt am Main dargestellt werden.

    Die Praxis befindet sich in Eschersheim, einem nördlichen Vorort mit guter Verkehrsanbindung (U-Bahn in unmittelbare Nähe – rollstuhlgerecht) In dieser Einrichtung werden pro Jahr etwa 150 Gutachten nach Untersuchung für Sozialgerichte erstellt. In den Praxisräumen war in den vergangenen drei Jahrzehnten eine Frauenarztpraxis ansässig. Die Patientinnen mussten, um in das Hochparterre zu gelangen acht Stufen überwinden. Rollstuhlfahrerinnen ohne Begleitung konnten die Praxis nicht besuchen.
    Bei der Übernahme der Praxisräume im Jahr 2016 wurde mit den Vermietern vereinbart, dass eine Anpassung des Gebäudes möglich sein sollte, um eine weitgehende Barrierefreiheit zu erreichen:

    • Dazu war es notwendig, an der Treppe Umbauten vorzunehmen.
    • Die Dachentwässerung musste verlagert werden, der Treppenbelag wurde deswegen teilerneuert.
    • Im Anschluss daran wurde ein Treppenlift installiert. Dieser ermöglicht es Rollstuhlfahrern oder Personen mit einer Gehbehinderung in die Praxis zu kommen.
    • Der Treppenlift wird dafür bis auf den Boden des Bürgersteigs herabgefahren, der Betroffene kann entweder im Rollstuhl oder auf einem Sitz bis in die Praxisräume hochgefahren werden. Für die Bedienung des Aufzuges und die Gewährleistung der Sicherheit der Patienten sind jeweils zwei Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter anwesend.
    • Der Treppenlift hat sich bewährt. Bei regelmäßiger Wartung hatten wir keine Ausfälle. Unfälle konnten vermieden werden.

    Die Umgestaltung der Praxis war möglich. Allerdings war der Aufwand finanziell nicht unerheblich (ca. 20.000 €). Zuschüsse wurden nicht in Anspruch genommen. Bei einer Nutzungsfrequenz von bis zu zehn Rollstuhlfahrern pro Woche erscheint die Lösung angemessen.

       


    Würde eine größere Anzahl von Rollstuhlfahren die Praxis frequentieren, so müsste einen struktureller Umbau des Gebäudes mit Einbau eines Aufzuges erfolgen, die Kosten dürften nicht unter 100.000 € liegen.

    Fazit:

    Der Umbau von Arzt- und Therapiepraxen ist grundsätzlich möglich. Allerdings dürfte sich ein nicht unerheblicher Anteil von Arztpraxen aufgrund der baulichen Situation nicht umbauen lassen. In diesen Fällen kommt nur eine Verlegung in barrierefreie Gebäude in Frage.

    Im Zeitraum 2021/2022 wurde das novellierte Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) evaluiert. Kernanliegen des BGG ist es, Barrierefreiheit herzustellen und vor Benachteiligungen durch Behörden der Bundesverwaltung zu schützen. Im November vergangenen Jahres wurde der Evaluationsbericht durch den Deutschen Bundestag veröffentlicht. Der Bericht zeigt politischen Handlungsbedarf auf. Fast zeitgleich kündigte die Bundesregierung den Start der „Bundesinitiative Barrierefreiheit“ an.


    Auf der Fachtagung werden die Ergebnisse der BGG-Evaluation einer breiten (Fach-)Öffentlichkeit vorgestellt. Mit Teilnehmenden aus Betrieben, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft, Rechtsprechung und Politik sollen Praxis, Perspektiven und Reformbedarfe zur Förderung der Gleichstellung sowie Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und der Barrierefreiheit diskutiert werden.


    Veranstalter: Hugo Sinzheimer Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Hans-Böckler-Stiftung, Universität Kassel
    Ort: Frankfurt / Main, Metropolitan Hotel by Flemings
    vom: 13.10.2023, 09:30 Uhr
    bis: 13.10.2023, 15:30 Uhr


    Die Veranstaltung wird simultan in Gebärdensprache und Schrift übersetzt.


    Programm (PDF, 296 KB) auf der Website des HSI, öffnet in neuem Fenster.


    Weitere Informationen auf der Website des Hugo Sinzheimer Instituts

    Sie sprechen die Rolle der Digitalisierung in Maßnahmen der beruflichen Bildung an und weisen darauf hin, dass eine "barrierefreie digitale Infrastruktur, barrierefreie Assistenztechnologien sowie Kompetenzschulungen unverzichtbar" sind. Wie werden Menschen mit Behinderungen im Projekt KI-KOMPASS Inklusiv beteiligt, um die Barrierefreiheit sicherzustellen?


    Inwieweit bestehen für Rehabilitanden in Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung, Anpassung, Ausbildung- und Weiterbildung derzeit Barrieren aufgrund der Digitalisierung oder stellt die Digitalisierung selbst eine Barriere dar (weil z.B. bestimmte Qualifikationen erforderlich sind)? Welche Bedarfe können diesbezüglich in außerbetrieblichen Ausbildungen auftreten?

    Hier wird angesprochen, dass es eine Erleichterung wäre, wenn Rehabilitanden ihre Daten nur einmal digital und datenschutzkonform eingeben müssten und unterschiedlichen Akteuren zur Verfügung stellen könnten.


    Welche digitalen Instrumente nutzen Ärzte, Reha-Träger, Kliniken und Einrichtungen bereits? Und wie wurden bzw. werden Menschen mit Behinderungen in deren Planung und Entwicklung einbezogen?

    Vom 26. April bis 23. Mai 2023 (verlängert!) wird in diesem Forum über das Thema "Barrierefreiheit in der Reha" diskutiert.


    Akteurinnen und Akteure der Rehabilitation haben die Aufgabe, ihre Leistungen für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu gestalten. In der Praxis bestehen aber immer noch wesentliche Hürden: von der Kontaktaufnahme und Beratung über Formulare und Bescheide bis zur Umsetzung von Reha-Maßnahmen. Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) veranstaltet ab 26. April 2023 gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der Universität Kassel, einen dreiwöchigen Online-Austausch zur Barrierefreiheit in der Rehabilitation für eine gelingende Teilhabe am Arbeitsleben.


    Darüber diskutieren Interessierte, Menschen mit Behinderungen, Akteurinnen und Akteure in der Rehabilitation, aus Integrationsämtern oder Beratungsstellen, aus Wissenschaft und Forschung. Die Diskussion soll Raum für Impulse, Erfahrungen und Lösungswege geben. Reden Sie mit!


    Zur Diskussion

    Auf dem Weg zur Reha können etliche Barrieren auftreten, angefangen beispielsweise bei der ärztlichen Verordnung und der Antragstellung, in der Beratung und Kommunikation mit Ansprechstellen, bei der Suche nach den passenden Diensten und Einrichtungen und letztlich am Ort der Leistungserbringung.

    Welche Erfahrungswerte gibt es hierzu? Wurden in den letzten Jahren positive Veränderungen wahrgenommen?


    Dies ist eine Impulsfrage des Teams.

    Diskussionszeitraum: 26. April bis 17. Mai 22. Mai 2023 (verlängert!)

    Diskutiert werden Fragen und Meinungen zur Barrierefreiheit in der Rehabilitation für eine gelingende Teilhabe am Arbeitsleben.

    • Alle Interessierten können sich am öffentlichen Austausch beteiligen.
    • Ein Kreis aus Expertinnen und Experten begleitet die Diskussion fachlich (siehe Mehr zum Thema).
    • Interessierte können ihre eigenen Fragen einreichen und auf Beiträge anderer Diskussionsteilnehmender antworten. Dazu sind eine kostenfreie Registrierung als Forenmitglied und eine Anmeldung notwendig.
    • Nach der Anmeldung können Nutzerinnen und Nutzer mit dem Button "Neues Thema" eigene Fragen einreichen. Zu jedem Thema gibt es einen Button "Antworten", mit dem auf den Beitrag reagiert werden kann.
    • Die Beiträge sind grundsätzlich öffentlich und können von allen Seitenbesuchern gelesen werden.
    • Wir bitten alle Beteiligten, gut verständlich zu schreiben, Fachbegriffe zu erläutern und weiterführende Links lediglich als Zusatz einzusetzen. Die Kernaussage sollte im entsprechenden Beitrag enthalten sein.

    Die Diskussion bleibt auch nach dem Diskussionszeitraum öffentlich nachlesbar. Im Anschluss an die aktive Diskussionsphase wird der Diskussionsverlauf zusammengefasst und als Fachbeitrag unter www.reha-recht.de veröffentlicht.


    Weitere Informationen finden Sie unter Über das Forum (FAQ). Für den Austausch außerhalb moderierter Diskussionen ist das Unterforum Ihr Reha-Thema durchgängig für registrierte Forennutzerinnen und -nutzer geöffnet. Sollten Sie auf Probleme mit der Registrierung oder der Anmeldung stoßen oder uns Anregungen mitteilen wollen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@reha-recht.de

    Akteurinnen und Akteure der Rehabilitation haben die Aufgabe, ihre Leistungen für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu gestalten. In der Praxis bestehen aber immer noch wesentliche Hürden: von der Kontaktaufnahme und Beratung über Formulare und Bescheide bis zur Umsetzung von Reha-Maßnahmen. Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) veranstaltet ab 26. April 2023 gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der Universität Kassel, einen dreiwöchigen Online-Austausch zur Barrierefreiheit in der Reha. Alle Interessierten können mit den eingeladenen Expertinnen und Experten diskutieren.


    Die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben setzt nicht nur eine zugängliche Arbeitswelt voraus, sondern erfordert auch Rehabilitations- und Teilhabeleistungen, die für alle Menschen zugänglich sind. Barrierefreiheit bei Rehabilitationsträgern, Diensten und Einrichtungen ist ein Faktor für die gelingende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben und betrifft den Zugang zu Gebäuden und Räumen genauso wie die Kommunikation oder die Nutzung digitaler Anwendungen im gesamten Reha-Prozess.

    Der Evaluationsbericht zum novellierten Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) gibt zahlreiche Empfehlungen, wie Barrierefreiheit durch Umsetzung und Anpassung verwaltungs-rechtlicher, sozialrechtlicher, arbeitsrechtlicher und baurechtlicher Vorschriften erreicht werden kann: etwa durch die entsprechende Gestaltung von Bescheiden und Vordrucken sowie die Nutzung von Leichter Sprache, Kommunikationshilfen oder Gebärdensprachdolmetschung. Wichtige Impulse sind auch aus der Bundesinitiative Barrierefreiheit zu erwarten.


    Folgende Expertinnen und Experten begleiten die Online-Diskussion fachlich:

    • Dr. Alexander von Boehmer, Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen des Bundes (AGSVB)
    • Tanja Ergin, Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW)
    • Franziska Faludi, Schlichtungsstelle BGG beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
    • Dominik Heydweiller, Bezirksverwaltung Berlin der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
    • Prof. Dr. Daniel Hlava, Frankfurt University of Applied Sciences
    • Christina Janßen, Universität Kassel
    • Dr. Sebastian Klaus, Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW)
    • Julia Köhler, BDH Bundesverband Rehabilitation
    • Simone Siebert, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK)
    • Prof. Dr. Klaus-Dieter Thomann, IVM – Institut für Versicherungsmedizin Frankfurt am Main
    • Alexander Thomas, Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen

    Die Federführung liegt bei Prof. Dr. Felix Welti von der Universität Kassel.


    Weitere Hinweise zum Ablauf der Diskussion


    Die Zusammenfassung der Diskussion ist verfügbar unter Reha-Recht.de: Fachbeitrag D9-2023

    Die nächsten Diskussionsthemen im Forum Fragen – Meinungen – Antworten werden derzeit vorbereitet. Im April/Mai wollen wir uns mit Expertinnen und Experten und allen interessierten Forenmitgliedern über Barrierefreiheit für eine gelingende Reha austauschen. Im Juni rücken wir die Beratung zu Leistungen der Teilhabe am Arbeitsleben in den Fokus einer Diskussion. Die dritte Diskussionsrunde im Herbst wird voraussichtlich die Bedarfsermittlung thematisieren.


    Zuletzt fand im November 2022 die Diskussion "Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen?" statt. Hierzu wurde inzwischen eine Zusammenfassung erstellt und als Fachbeitrag D2-2023 veröffentlicht.

    Die Zusammenfassung der Online-Diskussion "Schwerbehindertenvertretung wählen – was ist zu tun?" ist inzwischen als Fachbeitrag veröffentlicht. Der Austausch befasste sich mit Besonderheiten des vereinfachten und förmlichen Wahlverfahrens sowie insbesondere mit Fragen zur digitalen Wahlversammlung und der barrierefreien Gestaltung der Wahl. Dabei wurde deutlich, dass es teilweise eine Herausforderung ist, die Wahl der Schwerbehindertenvertretung rechtskonform und barrierefrei durchzuführen. Daher wurde viel Wert darauf gelegt, dass Wahlvorstand wie auch die Vertrauenspersonen und ihre Stellvertretungen ihre Schulungs- bzw. Fortbildungsansprüche wahrnehmen sollten.

    Unter www.reha-recht.de können Sie den Fachbeitrag D1-2023 lesen oder herunterladen.

    Der Diskussionsverlauf ist hier bei FMA weiterhin nachlesbar unter: Schwerbehindertenvertretung wählen – was ist zu tun?

    Liebe Forenmitglieder, liebe Leserinnen und Leser,


    die Diskussion Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen? ist beendet; die Foren sind geschlossen. Es wurde angeregt, offen und konstruktiv diskutiert, über 140 Beiträge zum Thema sind entstanden. Diese bleiben dauerhaft nachlesbar und werden nun in Form eines Fachbeitrags aufbereitet und im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht unter http://www.reha-recht.de veröffentlicht.


    Wir danken den beteiligten Expertinnen und Experten herzlich für ihre kompetente Begleitung und allen Teilnehmenden für ihre Impulse, Fragen und Meinungen.


    Ihr Team von Fragen - Meinungen - Antworten

    Liebe Diskussionsteilnehmende,

    wir freuen uns über Ihren regen Informations- und Erfahrungsaustausch. Dabei haben Sie teilweise schon Verbesserungsbedarfe zum Budget für Ausbildung aber auch Barrieren aufgezeigt. Auch der bisher berechtigte Personenkreis wurde von Ihnen angesprochen.


    Jörg Ebert äußerte sich insbesondere zu Anspruchsberechtigten mit Dolmetschungsbedarf:

    Für die jeweils Betroffenen ist es sehr schwierig, insbesondere mit Schwierigkeiten in der Kommunikation, den Dschungel der Zuständigkeiten zu durchdringen. Eine berechtigte, selbstbestimmte Teilhabe ist mit den Voraussetzungen nicht möglich.

    Weitere Äußerungen waren:

    Womit wir wieder bei dem Problem sind, dass der Kreis der Anspruchsberechtigten auf ein Budget für Ausbildung viel zu eng gefasst ist. So werden Menschen mit Behinderung, denen das BTG erforderliche Leistungen zur Teilhabe an Arbeit zuspricht, von ebendiesen Leistungen wieder ausgeschlossen.

    nach unseren Erfahrungen in der Teilhabeberatung kommt - zumindest in BW - für die Zielgruppe in der Regel eher die Kooperative Berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (KoBV) in Frage.

    Wir möchten mit Ihnen an dieser Stelle vertiefend Ideen und Möglichkeiten der Umsetzung diskutieren, die eine Nutzung des Budgets für Ausbildung verbessern könnten. Gerne auch als Hinweis an die Politik oder Forschung.


    (Dies ist ein Impuls vom Team)